Vedanta
Vedanta - das Ende der Veden, die indische Weisheitslehre

Vedanta – Befreiung durch die Erkenntnis des Selbst

Seit Anbeginn der Zeiten wurde die non-duale Vision der Realität von Generation zu Generation weiter gegeben. Von den Lehrern zu den Schülern, bis diese selbst Lehrer wurden. Und diese Vision ist unter dem Namen Vedanta bekannt.

Wir alle haben eine Vorstellung davon, wie die Dinge sind. Unser Sehen ist jedoch durch unsere Sichtweise, durch unsere Brille gefärbt. Und so können wir die Realität nicht wahrnehmen. Und dadurch entstehen Irrtümer und Fehler.

Vedanta – Befreiung von emotionalen Abhängigkeiten

Emotionale Abhängigkeiten, verschiedenste Ängste, besonders die Angst vor dem Tod; Gefühle wie Neid, Ärger, Wut. Diese Emotionen halten uns gefangen. Die damit verbundenen Gedanken peinigen uns. Das ist Samsara. Wir sind gefangen in der falschen Selbstwahrnehmung, inadequat, klein und abhängig zu sein.

Vedanta korrigiert diesen Fehler. Es bringt Klarheit in die Situation. Vedanta verschiebt die Perspektive in der Selbstwahrnehmung und der Wahrnehmung der Welt.

Ich/Bewusstsein scheint aus sich selbst heraus. Und in Abhängigkeit von diesem Bewusstsein/Ich scheint die Welt.

Veränderte Selbstwahrnehmung

Dabei ist es wesentlich, dass der Lehrer in den Texten, in den Upanishaden, in der Bhagavad Gita und in den Kernaussagen der Vedanta zu Hause ist. Und dass er diese in seinem Leben anwendet und praktiziert. Er ist in der non-dualen Vision beheimatet. Aber auch der Schüler muss qualifiziert sein. Er braucht einen klaren, ausgerichteten und vor allem ruhigen Verstand. So dass er sich auf das Teaching vorurteilsfrei ausrichten und ihm folgen kann. Das ermöglicht es ihm, vorgefertigte Meinungen über die Realität und über sich selbst beiseite zu lassen.

Durch die Augen des Teachings beginnt der Schüler sich selbst wahrzunehmen. Er sieht sich auf eine neue Weise. So wie die Augen Formen und Farben sehen, die Ohren Geräusche und Töne hören, lässt uns Vedanta uns als Atman bzw. das Selbst erkennen.

Vedanta – Freiheit vom Unglücklichsein

Dieses Sehen bringt die Veränderung. Die Sicht auf sich selbst verändert sich. Und diejenige auf die Welt. Die anfänglichen Fehler der falschen Selbst- und Weltwahrnehmung korrigieren sich. Und diese Einstellungsänderung bringt Freiheit vom Unglücklichsein.

Sie bringt Freiheit von unseren emotionalen Abhängigkeiten, Freiheit von unseren unzähligen Ängsten und von der Angst vor dem Tod. Freiheit vom Griff unserer Gefühle und vor einem zwanghaften Denken. Freiheit von Kummer und Sorgen.

Selbsterkenntnis – ein transformativer Prozess

Vedanta steht für die Erkenntnis des Selbst: das Selbst als die göttliche Ursache des gesamten Universums einschließlich des Körper-Verstand-Sinne-Komplexes (body-mind-sense-complex) ist.

Selbsterkenntnis ist ein Prozess der grundlegend und radikal transformativ ist. Nichts ist so wie vorher.

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Mundaka 1: Einführungsvideo 1

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Mundaka 1 Einführungsvideo 2

In den beiden Einführungsvideos zur Mundaka Upanishad gibt Dhyana Eva Reuter auch eine allgemeine Einführung in die Vedanta. Sie erklärt den Begriff Vedanta, Upanishad, die Ausrichtung des Hörens auf Selbsterkenntnis, Vedanta und Upanishad als Erkenntnisinstrument, Neti Neti, Zerstörung des Nicht Ich, Selbsterkenntnis und der Benefit von Selbsterkenntnis. Atman. Ursache von Samsara, Zerstörung von Samsara. Atma- oder Brahmajnanam. Das Selbst ist frei vom Handeln.

Empfehlenswert zu hören, denn die Videos richten sich ganz allgemein auf Vedanta aus.